letzter tag USA…
so, mittlerweile haben wir den 20.dezember – seit gestern abend sind wir wieder am flughafen in lax, nach einem problemlosen flug und schönen (sonnigen) tagen in maui! abflug ist in 5std und dann dauert es nicht mehr lange, bis wir in hannover landen; donnerstag um 13:55 deutscher zeit
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schön, dass ihr meinen blog über die letzten monate mitverfolgt habt – auch wenn ich manchmal etwas schreibfaul war und eure geduld vielleicht zu sehr strapaziert habe. freu mich schon wahnsinnig darauf, euch in hannover/emden wiederzusehen! euer ingemar
1 comment Dezember 20, 2006
maui…. vierter tag :)
so, nach meiner kurzer info, dass ich überhaupt angekommen bin, schreibe ich nun mal ein wenig mehr über die letzten tage… mittlerweile ist – kurzer blick in die infoleiste – dienstag mittag und wir sind schon vier tage hier auf maui. und irgendwie hoffe ich einfach nur die ganze zeit, dass das wetter so bleibt wie bisher. leider verheisst die vorhersage in diesem punkt nichts gutes, statt dessen soll es ab übermorgen jeden tag regnen bis zum abflug, weswegen ich mir zum ziel gesetzt habe, heute und morgen neue rekorde im sonnen zu brechen. das passt einerseits gut zum wetter und andererseits ergab sich damit eine gute gelegenheit, sich vom rest der gruppe mal wieder abzusetzen – die gruppenprobleme haben sich in den letzten tagen wieder intensiviert. man macht hier schon was mit, und davon ist manchmal ein wenig urlaub nötig… aber jetzt zu den positiven dingen: maui ist richtig geil! klasse wetter, tolle strände (auch wenn ich in diesem moment am pool liege, doch für meinen laptop wäre der strand nun einmal der absolute tod) und eine wirkliche perfekte apartmentanlage – danke, viktoria. man kann sich hier richtig wohlfühlen – und genau dies hat eben zur folge, dass die tage wieder einmal wie im flug vergehen. unfassbar, dass susanne und viktoria am samstag schon fliegen und wir dann drei tage später. bis dahin heisst es noch: jede menge sonne tanken, insel anschauen (gestern sind wir in den norden gefahren, zum glück ist alles recht übersichtlich und von daher verursacht es nicht soviel fahrerei für christian und susanne, unsere beiden mietwagenfahrer). einen ganzen haufen an postkarten schreibe ich hier auch noch – fünf sind schon geschrieben heute morgen am beach und die anderen drei liegen schon auf dem tisch neben mir!
2 comments Dezember 12, 2006
countdown….
wieder liege ich am pool – es fühlt sich an wie am ersten tag… nur mit dem unterschied, dass heute der letzte ist und mit ihm ist das austauschprogramm zu ende. unglaublich, wie die zeit gerast ist in der letzten woche. wir haben noch zwei finals geschrieben, die soweit wohl ganz gut gelaufen sind: am ende verlasse ich pomona mit zwei A’s und einer dritten zensur in econometrics, die noch nicht raus ist. sonderlich schlecht dürfte es aber auch da nicht sein.
gestern abend waren wir in west hollywood – erst bei thailänder essen und danach noch im abbeys. schön wars dort und wenn es die möglichkeit gäbe, würde ich auch sofort nochmal hin. die mädels fanden es zu „klischeeschwul“ dort – tja, was soll ich dazu sagen, ich kenns ja so… heute abend gehen wir ein letztes mal mit den amerikanern weg, zum pizzaessen nach west covina und wohl anschließend noch zu vanessa, um dort noch was zu trinken, bevor es dann morgen früh um 5 mit busshuttle/mietwagen/serjeo nach LAX geht. hawaii, wir kommen!
soll ich mal versuchen, ein fazit der drei monate hier zu ziehen? – bin ich traurig, dass die zeit rum ist? JA! würde ich gerne bald wiederkommen? JA! haben sich meine erwartungen erfüllt? JA (am anfang vielleicht nicht ganz so, aber das hat sich schnell geändert)! ich werde wohl weiterhin dem „american way of life“ ziemlich verfallen bleiben, aber so ein kleiner reality check hilft dabei, dinge klarer zu sehen und die menschen hier besser zu verstehen. die sind zwar häufig ein wenig oberflächlich – doch ein bisschen mehr freundlichkeit und optimismus könnte uns in europa auch nicht schaden. irgendjemand hat mal gesagt, dass man in einem fremden land am meisten über seine heimat lernt. dieser mensch hatte definitiv recht – man sollte alle die, die sich ständig über die dinge beschweren, die in deutschland vorgeblich falsch laufen, einmal hierher schicken: dabei werden sie erfahren, dass bei uns zwar wirklich einiges falsch, aber auch viele dinge völlig richtig laufen. und es gibt weingummis in deutschland… aber viel zu wenig starbucks stores…
Add comment Dezember 8, 2006
back to the pool…
nach einer kleinen pause ist es nun wohl mal wieder zeit, einen überblick über das geschehen in pomona zu geben – und wie tut man dies für gewöhnlich besser am 1.advent als vom pool aus, mit strahlendem sonnenschein und 25°C im schatten… und darüber hinaus in einer situation, in der man jede gelegenheit nutzt, um den marketing-kapiteln zu entkommen, die bis zur klausur am dienstag gelesen werden müssen. glücklicherweise ist final week, das bedeutet, es werden zwar klausuren geschrieben, aber es findet keine uni mehr statt. da es anschließend nur noch die econ-klausur zu bestehen gilt, dürfte die woche nicht unbedingt in totalem stress enden – aber man weiss ja nie…
wenn ich zurück in meiner wohnung bin, füge ich noch die fotos hinzu, die am samstag und sonntag im yosemite park entstanden sind; es hat sogar geschneit, so um den gefrierpunkt kalt war es, aber solche temperaturschwankungen sind wir ja spätestens seit dem grand canyon-wochenende gewohnt. so begann die woche mit einigem stress, da jennifer nicht wie abgesprochen die „presentation“ für unser econ-paper vorbereitet hatte. mal wieder ein typisches zeichen für die zuverlässigkeit der amerikaner, selbst derer, bei denen man mehr erwartet hätte. so hatten susanne und ich noch einen anstrengenden dienstagmorgen, der aber glücklicherweise in einer gelungenen präsentation mündete – und einem guten paper, das dann am donnerstag abend endlich durchkorrigiert und damit abgabefertig war. darüberhinaus stand in management ein neuer midterm an, der letzte (macht ja auch sinn, wenn man die woche drauf schon das final schreibt), und der lief wieder einmal recht gut, mit 57 von 60punkten.
freitag sind wir früh am morgen in richtung disneyland aufgebrochen, einer der amerikaner hatte uns freikarten organisiert – eben diese tatsache war auch grund für mich, überhaupt so früh aufzustehen und dorthin zu gehen, denn normalerweise sind freizeitparks auf der skala meiner liebsten freizeitbeschäftigungen ja nicht unbedingt hoch angesiedelt. es war insgesamt ein schöner park, kitschig zwar und heile welt pur – aber was erwartet man anderes von einem disneyland. besonders die parade, eine show und das anschließende feuerwerk haben es doch endlich vollbracht, eine gewisse weihnachtsstimmung zu verbreiten (die ist ja sonst bei unserem wetter hier nicht wirklich evident). nach einem weiteren tag am pool gestern ging es somit abends in ein marrokanisch-mediterranes restauraunt in west hollywood, gleichzeitig ein in-club… gute stimmung, viel getanzt und leckeres essen. irgendwie haben wir eine woche vor unserer abfahrt festgestellt, dass wir öfter hätten solche sachen unternehmen sollen; eine knappe woche ist ja noch zeit, so dass mareike und ich schon den plan geschmiedet haben, am donnerstag eine tour ins abbeys zu unternehmen – mal schauen, wer dorthin mitgeht. vielleicht der schwarze feuerwehrmann von mittwoch nacht?!
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Add comment Dezember 3, 2006
return to san francisco
so, das ist jetzt das erste mal, dass ich aus dem fahrenden auto blogge – aber ich denke, ich schreibe meine gedanken doch auf, solange sie frisch sind: die letzten tage waren in jedem fall unter den schönsten, die ich hier in den letzten zwei monaten erlebt habe. sind jetzt auf dem weg in den yosemite national und da kommt man auf der landstraße dann doch nicht so schnell voran, so dass der navigator (steffi fährt gerade) nicht so stark gefragt sein dürfte. den gestrigen tag haben wir hauptsächlich in san francisco verbracht, zumindest den teil des tages, an dem wir wach und wieder einigermaßen fit waren – es war sehr voll in der city, aber es hatte etwas vertrautes, weihnachtliches und hat erinnerungen an new york city geweckt. durch san fran mit nem starbucks-kaffee zu laufen ist doch ganz was anderes als durch los angeles (von pomona mal ganz abgesehen) und die innenstadt scheint auch einen höheren schwulenanteil zu haben als bei unserer reise dorthin. um kurz nach 6 wurde dann feierlich der christmas tree vorm macys zum ersten mal in diesem jahr beleuchtet, eine tradition, die hunderte von menschen anzog, was ziemlich schnell ein verkehrschaos in der ja ohnehin überfüllten innenstadt verursachte.




heute morgen sind wir dann schon gegen 6 aufgestanden, um uns mit einem teil der gruppe – sieben insgesamt – zum yosemite aufzumachen. adams eltern sind extra früh aufgestanden und so stand um 0645 bereits das frühstück bereit und es wurden nochmals mengen an essen, getränken und früchten aufgebaut, so dass wir „lunchpakete“ vorbereiten konnten. soviel gastfreundschaft und herzlichkeit habe ich selten erlebt, zeitweise hatte man ein richtig schlechtes gewissen. es war mein erstes thanksgiving und ich denke, es wird für lange zeit mein schönstes gewesen sein.
Add comment November 27, 2006
thanksgiving
heute ist freitag morgen – der tag nach thanksgiving, dem zweithöchsten feiertag der amerikaner nach weihnachten. kurz nach 11, ich bin angezogen, gestylt und eigentlich könnte es losgehen – nur scheine ich im moment noch der einzige mensch zu sein weit und breit, der wach ist. für gewöhnlich hängt mir ja nicht unbedingt der ruf eines frühaufstehers nach, aber heute scheine ich einer geworden zu sein…
es waren unglaublich interessante 24stunden: gestern morgen sind wir um 6 in pomona abgefahren, die freeways waren einigermaßen gut gefüllt, trotzdem haben wir es zur mittagszeit nach san ramon geschafft. wir bereits erwähnt sind wir hier bei adam und seiner family – und es gibt einige sachen, die wirklich erstaunlich sind: zum einen eben die unglaubliche gastfreundschaft, zum anderen die eigentümlichkeiten des thanksgiving festes. wir haben ein HAUS bezogen in der nachbarschaft – deren besitzer sind zur zeit in urlaub, adams eltern schauen hier nach dem rechten und so wurden wir hier mit 7jungs einquartiert (christoph, ein freund von christian, der zur zeit in nebraska studiert, ist auch dabei) – es ist ein schönes haus mit drei schlafzimmern, drei bädern und allem drum und dran… eben eine art von haus, das in deutschland niemand mehr oder weniger unbekannten überlassen würde – einen pool zwei häuser weiter dürfen wir auch mitbenutzen, was allerdings aufgrund des wetters ein ungenutztes angebot bleiben wird. so gab es gestern abend ein ausgezeichnetes essen, truthahn mit vielen beilagen, wein, verschiedene kuchen… da man laut tradition an thanksgiving nichts anderes macht als essen, schlafen und football schauen (um dabei einzuschlafen), waren das keine schlechten voraussetzungen für einen tollen tag.
am freitag danach beginnt dann das shopping für christmas – dazu öffnen viele geschäfte bereits mitten in der nacht, es bilden sich lange schlangen und unglauliche schnäppchen werden unters volk gebracht. entsprechend unserer präferenzen zum thema shopping dürfte es nicht erstaunlich sein, dass wir gestern abend um kurz nach 10 aufgebrochen sind, um eine outlet-mall etwa eine stunde entfernt zu erreichen. tatsächlich bildeten sich vor vielen geschäften bereits solche schlangen und als die geschäfte nun um 12 geöffnet wurden, mussten einige gleich wieder wegen überfüllung schließen. gefunden habe ich – bis auf die obligatorische ck-unterwäsche – wieder einmal nichts, aber es ist doch das erlebnis, was zählt, oder?
Add comment November 24, 2006
grüsse aus san ramon
happy thanksgiving to everyone! wir sind zur zeit in san ramon, in der nähe von san francisco und feiern zusammen mit adam, einem der us-austauschstudenten, und seiner familie. wurden hier wahnsinnig nett aufgenommen, wurden total mit essen versorgt. superfreundlich – sind total kaputt, nachdem wir heute morgen um 6 los sind. evtl gehts heute um mitternacht noch in ein outlet zum shoppen oder sonst morgen früh, denn an thanksgiving gibts besonders viele angebote! poste dann wieder, morgen im laufe des tages.
1 comment November 23, 2006
american music awards
na, wenn das keine ereignisreiche woche war – und danach alles in der chronologischen reihenfolge bleibe, beginne ich einmal mit dem entertainment-highlight: den american music awards am dienstag. beginn war um 5 und wir hatten noch keine tickets – das heisst, bestellt und bezahlt waren sie schon, nur gibt es bei amerikanischen ticketversendern die eigenartige regelung, ausländische kreditkarten zwar zu belasten, aber mit den eintrittskarten eben nicht das zu tun, was eigentliche aufgabe der firma wäre: sie zu versenden. also, früh hin und das bedeutete: econ musste wohl ausfallen. da wir mit dem professor dort ja ein gutes verhältnis haben, sind wir somit mittags vor der veranstaltung zur uni, um unsere assignments abzugeben. dass er daraufhin seine gesamten unterlagen auf drei stapeln auf dem fussboden des ganges verteilt, war hingegen nicht zu erwarten…
gegen 4 waren wir dann am shrine auditorium angekommen und es beschlich uns eine ahnung: underdressed. zwischen den studenten der usc, die in der nachbarschaft ihren campus haben, liefen nämlich viele gutangezogene (z.t. auch gutaussehende, aber das sind wir ja auch) menschen herum. nach dem obligatorischen anstehen haben wir die karten denn auch problemlos bekommen und durften in dem theater (das größte nordamerikas? sowas sollte man sich merken, wenn man angeben will) immer neue höhen erklimmen, bis schließlich der balcony erreicht war – günstige plätze und so. es war dort oben erstaunlich wenig los und das sollte sich bis zum ende der veranstaltung auch nicht ändern.
kurz zusammengefasst: oben war es ziemlich leer, wodurch wir die möglichkeiten hatten, den stars jedenfalls kostenlos wenige meter näher zu kommen. die acts waren gut, leider konnte man eben nicht sehr viel sehen – aber britney spears, nelly furtado und viele andere live zu erleben, hat schon was. leider kam während der gesamten veranstaltung keine echte stimmung auf, was nicht nur den leeren rängen im oberen bereich, sondern auch den vielen werbeunterbrechungen (die ama wurden live auf abc für die ostküste übertragen) geschuldet war. etwa sechsmal pro stunde war einmal mal pause, nicht mal ne passende pausenshow waren wir den organisatoren wert. für weniger als 30€ hat es sich aber auf jeden fall gelohnt und man hat neuigkeiten.
Add comment November 22, 2006
„es ist doch viel zu kalt“
ich kann es selbst nicht glauben, dass ich schon wieder hier am pool sitze, den laptop auf dem liegestuhl und ernsthaft glaube, ich hätte genügend stoff für einen neuen eintrag… hab ich auch nicht. aber das hat mich ja bislang auch nicht abgehalten. ich habe mittlerweile die ernste vermutung, dass ich mich unterbewusst derartig gegen das fortsetzen meines econ-papers sträube, dass ich jede möglichkeit nutze, das zu verschieben. und sei es auch nur dadurch, dass ich eben diese tatsache in meinem blog verbreite.
heute morgen war ich jedenfalls schon recht produktiv – abseits des papers natürlich: habe andy zu geburtstag angerufen und später noch mit fredde telefoniert, anschließend – schon hier am pool – vier postkarten geschrieben (henrik, anja, insa & britta können sich freuen) und das letzte kapitel meines philipp tingler-buches gelesen. ein autor übrigens, dessen bücher man uneingeschränkt empfehlen kann, wenn man bücher nicht zu ernst nimmt, vorzugsweise schwul ist und sich ein wenig mit dem amerikanischen bzw schweizerischen bzw deutschen kulturkreis auskennt – ich denke, damit steht ein weiteres weihnachtsgeschenk bereits fest.
ach ja, uni hätte ich – mal auf die uhr schauen… oh ja – genau jetzt, aber wann hat man denn schon mal 30grad im november… okay, hier ständig, aber das tut nichts zur sache. morgen american music awards – mensch, da stieg gerade jemand mit ner schwarzen jacke aus dem shuttle-bus von der uni, unfassbar… oh ja, beinahe hätte ich meine überschrift vergessen: die poolarea war zu und ich bat eine angestellte, die tür aufzuschließen – eben dies war ihre erste reaktion.
1 comment November 20, 2006